Ribéry und die abgesprochene „Flucht“

Foto: Christof Stache/AFP/Getty Images

83 Minuten auf der Bank – zu viel für einen Superstar mit dem Anspruch von Franck Ribéry. Oder? Das Bundesliga-Spiel seines Arbeitgebers FC Bayern München gegen Bayer 04 Leverkusen (3:1) war jedenfalls noch gar nicht beendet, da verließ der stolze Franzose bereits die Allianz Arena. Aus Frust? Nicht doch, versicherte Ribéry.

„Es hatte nichts mit dem Spiel zu tun. Ich bin überhaupt nicht sauer, dass ich nicht gespielt habe“, sagte der 35-Jährige der Bild am Sonntag auf Nachfrage. „Alles war mit dem Trainer abgesprochen.“ Ribéry hatte es nach überstandenen Muskelproblemen erst in letzter Sekunde in den Kader des deutschen Rekordmeisters geschafft.

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Als nach Corentin Tolisso (Kreuzband- und Außenmeniskusriss) mit Rafinha (Teilriss des Innenbandes im Sprunggelenk) sein zweiter Kumpel ausgetauscht werden musste, ergriff Ribéry die „Flucht“. Mit dem Taxi ging es nach Hause. Das Wechselkontingent war ohnehin bereits ausgeschöpft.