Ronaldo macht gegen Marokko den Unterschied

Portugal hat sich durch einen knappen 1:0 (1:0)-Erfolg gegen Marokko gute Chancen auf das Achtelfinale der Weltmeisterschaft in Russland gesichert. Den Treffer des Tages erzielte einmal mehr Cristiano Ronaldo.

Fernando Santos veränderte Portugals Startelf um den Superstar von Real Madrid im Vergleich zum hektischen 3:3 gegen Spanien auf einer Position: João Mário spielte anstelle von Bruno Fernandes. Marokkos Nationaltrainer Hervé Renard brachte mit Khalid Boutaïb, Manuel da Costa und Nabil Dirar für Ayoub El Kaabi, Schalkes Amin Harit und Romain Saïss drei Neue.

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Eigentlich erwischten die Nordafrikaner den besseren Start und dennoch geriet Marokko schon früh in Rückstand. Nach einer kurz ausgeführten Ecke von rechts flankte João Moutinho vors Tor. An der Fünfmetergrenze kam Ronaldo zum Kopfball und versenkte das Leder sicher ins rechte Eck (4.). Für den Angreifer von Real Madrid war es das vierte Tor im laufenden Turnier. Marokko ließ sich vom Gegentreffer nur kurz beirren und trat in der Folge mit viel Leidenschaft und Offensivdrang auf. Für die „Löwen vom Atlas“ gab es dennoch kein Durchkommen. Portugal blieb im Spiel nach vorne bis auf einen Abschluss von Gonçalo Guedes (39.) harmlos. Mit einer 1:0-Führung für den Favoriten ging es wenig später in die Pause.

Marokko bemüht, aber ohne Erfolg

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Marokko die bessere Mannschaft. Die Nordafrikaner dominierten zwar nicht, hatten aber die größeren Chancen. Unter anderem vereitelte Rui Patrício einen Versuch von Younès Belhanda mit einer Glanzparade nach knapp einer Stunde (57.). Kurzzeitig tauchte auch Portugal wieder in der Offensive auf, den Fokus aber legten die Europäer auf die Defensive. Marokko stemmte sich gegen das vorzeitigen Aus, während Portugal die Uhr clever runterspielte.