Rückendeckung für Augustin im Streit mit französischer U21

Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images

Jean-Kévin Augustin erhält Rückendeckung seines Klubs RB Leipzig im Streit mit der französischen Nationalmannschaft. Zuvor hatte der Angreifer die Teilnahme an den kommenden beiden Partien der U21 der „Équipe Tricolore“ abgesagt.

„Wir stehen voll hinter der Entscheidung von Jean-Kévin Augustin, die Maßnahme mit der französischen U21-Nationalmannschaft abzusagen“, sagte Ralf Rangnick, Trainer und Sportdirektor der Sachsen, am Dienstag. „Wenn sich ein Spieler nach den zahlreichen Spielen, die wir in dieser Saison bereits hatten, müde und verletzungsanfällig fühlt und es dann konsequent so entscheidet, ist das absolut nachvollziehbar und vernünftig.“

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Augustin hatte sich zuvor per Textnachricht bei Sylvain Ripoll abgemeldet und dies mit muskulären Beschwerden begründet. Dies jedoch schmeckte dem französischen U21-Auswahltrainer überhaupt nicht. Er werde die „entsprechenden Konsequenzen“ aus der Absage ziehen, wird Ripoll von der L’Équipe zitiert: „Das spiegelt nicht den Geist wider, den ich in dieser Mannschaft sehen will.“ Bereits im vergangenen Herbst hatte es einen Streit zwischen Augustin und dem 47-jährigen Trainer gegeben, der den Stürmer daraufhin suspendiert hatte. Seit März ist der RB-Angreifer wieder Bestandteil der französischen U21. Für RB absolvierte der 21-Jährige in der noch jungen Saison aufgrund der Teilnahme an der Qualifikation zur Europa League bereits acht Pflichtspiele (5 Tore).

Emil Forsberg steht der schwedischen Nationalmannschaft für die anstehenden Länderspiele ebenfalls nicht zur Verfügung. Der 26-Jährige klagte über Leistenbeschwerden und hat das Team nach der Zusammenkunft in Stockholm bereits wieder verlassen. Das teilte der schwedische Verband mit. Forsberg verpasst damit den Test in Österreich am Donnerstag und das Spiel der Nations League am Montag gegen die Türkei.