Rummenigge: „Kein Klub hat sich der Super League genähert“

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat nochmals unterstrichen, dass es keine aktuellen Plänen für die Einführung einer europäischen Superliga gebe. Auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Schalkes Sportvorstand Christian Heidel äußerten sich.

„Ich bin über die Berichterstattung irritiert. Es ist seit Langem bekannt, dass mehrere europäische Klubs eine Anfrage zur Super League hatten“, betonte Rummenigge bei Sky. „Fakt ist, dass kein europäischer Klub sich dem Thema Super League jemals genähert hat.“ Es sei normal, „dass man sich damit juristisch auseinandersetzt“, ergänzte er. „Ich sehe daran überhaupt keinen Skandal. Wenn so eine Anfrage kommt, ist es meine Aufgabe, diese zu prüfen und am Ende intern darüber zu diskutieren. Nicht mehr und nicht weniger ist passiert.“ Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel hatte über konkrete Pläne für eine Europäische Super League (ESL) mit dem FC Bayern und Borussia Dortmund berichtet.

- Anzeige -

„Wir stehen total zu unserer Mitgliedschaft in der Bundesliga und analog auch zu den UEFA-Wettbewerben. Das haben wir nie infrage gestellt“, betonte Rummenigge weiterhin. BVB-Geschäftsführer Watzke ergänzte: „Ich habe deutlich gesagt, dass Borussia Dortmund für keinen Wettbewerb dieses Planeten die Bundesliga verlassen würde. Die Bundesliga ist mittlerweile deutsches Kulturgut. Wir fühlen uns in der Bundesliga pudelwohl und freuen uns, wenn die restlichen Bundesliga-Vereine das auch so sehen.“ Ab und zu kriege man etwas mit, „aber in die Planungen sind Klubs wie Real Madrid und Barcelona viel mehr involviert“, meinte Watzke. Schalke-Sportvorstand Heidel ergänzte: „Dieses Thema ist ja nicht erst seit 2016 ein Thema. Mit uns hat niemand direkt gesprochen. Da wird immer mal drüber diskutiert, aber da war nichts Konkretes. Ich finde das alles nicht so dramatisch.“