Rummenigge kritisiert DFL: „Mir fehlt die Vision“

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge von Rekordmeister FC Bayern München hat erneut Kritik an der Deutschen Fußball Liga geübt. Die angekündigte Strukturreform des Verbands begrüßt der 62-Jährige dagegen.

„Mir fehlt ein bisschen die Vision: Wo will die Liga hin, und wie will sie am Ende des Tages dorthin kommen“, sagte Rummenigge beim Vereinssender fcbayern.tv. Dass bei der DFL eine Strukturreform angedacht sei, bewertete Rummenigge als „guten Ansatz“. Allerdings müsse die Liga „den Worten auch Taten folgen lassen“.

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Mit Blick auf die 50+1-Regel und das Solidaritätsprinzip bei der Verteilung der TV-Gelder erklärte Rummenigge, man versuche, sich in Deutschland „eine eigene Kultur zu schaffen. Diese im globalen Wettbewerb aufrechtzuerhalten, wird nicht einfach.“ DFL-Präsident Reinhard Rauball hatte am Montag seinen Rückzug für das nächste Jahr angekündigt und im Zuge dessen eine Strukturreform beim Dachverband der 1. und 2. Bundesliga angeregt.