Ruthenbeck: „Man muss das ein bisschen sacken lassen“

Woche für Woche schwindet ein bisschen die Hoffnung: Nach dem 1:3 in Bremen herrschte beim 1. FC Köln erst mal Ernüchterung. Trainer und Spieler kritisieren die hohe Fehlerzahl.

„Man muss das heute ein bisschen sacken lassen“, erklärte Stefan Ruthenbeck. In Bremen schließlich hatte sich der FC einen Big Point im Kampf um den Klassenerhalt erhofft und den Sprung auf Rang 17 angepeilt. Statt neuer Hoffnung jedoch gab es den nächsten Rückschlag. „Diese individuellen Fehler sind einfach zu viel“, monierte der Kölner Trainer. „Wir waren nach dem 1:1 gefühlt wieder da. In der zweiten Halbzeit haben wir den Gegner gut bespielt, aber uns fehlt das Glück.“

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Nach dem Rückstand durch Miloš Veljković hatte sich das Schlusslicht nicht hängenlassen und war durch Yūya Ōsako zum Ausgleich gekommen. Milot Rashica und Maximilian Eggestein besorgten dann allerdings den Werder-Sieg. „Viel zu passiv“ habe Köln in der ersten Halbzeit gespielt, erklärte Timo Horn. Auch der Keeper verwies auf die Fehlerzahl: „Wir machen zu viele individuelle Fehler, das zieht sich durch die gesamte Mannschaft.“ Angesichts von weiterhin acht Zählern Rückstand auf den Relegationsrang meinte Horn: „Natürlich versuchen wir weiter alles.“