Ruthenbeck will Platz 18 verlassen

Der 1. FC Köln tritt im Montagsspiel beim SV Werder Bremen an. Die Domstädter könnten mit einem Sieg erstmals seit dem 3. Spieltag den letzten Platz verlassen. Trainer Stefan Ruthenbeck kann aus dem Vollen schöpfen.

„Wir haben alle an Bord. Auch Christian Clemens ist wieder voll dabei“, kündigte der Coach am Sonntag an. „Der Spieltag ist bislang für uns gelaufen. Es wäre eine wichtige Belohnung für die Arbeit der vergangenen Wochen, wenn wir nach dem Spiel mal auf die Tabelle schauen könnten und nicht mehr Letzter wären.“ Mit drei Punkten würde Köln am HSV vorbeiziehen und zudem den Rückstand auf den Relegationsrang auf fünf Zähler schrumpfen lassen. Der Coach betonte, dass sich vorerst „auf Bremen konzentriert“ werden solle, da nicht vorherzusagen sei, „wie viele Punkte man am Ende braucht“.

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Claudio Pizarro war am vergangenen Sonntag beim 2:3 gegen den VfB Stuttgart das erste Mal für seinen neuen Verein erfolgreich. Zwischen 1999 und 2017 spielte der Peruaner mit Unterbrechungen insgesamt gut acht Jahre beim SVW. „Es spricht nichts dagegen, ihn wieder beginnen zu lassen, aber vielleicht haben wir auch einen anderen Plan“, sagte Ruthenbeck zu den Chancen des Routiniers auf einen Startelf-Einsatz gegen seinen Ex-Klub. Nationalspieler Jonas Hector, unter der Woche leicht angeschlagen, wird dagegen von Beginn an erwartet. Sein Trainer nannte den Linksverteidiger einen „Kämpfer, der sich in den Dienst der Mannschaft stellt, auch wenn er leichte Schmerzen hat“.