Schmidt: „Vorne gewonnen und hinten abgesichert“

Endlich konnte Martin Schmidt seinen ersten Sieg als Coach des VfL Wolfsburg bejubeln. 3:1 gewannen die Niedersachsen am Samstag gegen den SC Freiburg. Schmidt war die Erleichterung nach der Partie anzumerken.

„Der Dreier ist sehr wichtig für unsere Entwicklung“, stellte der Schweizer fest, fügte aber an: „Wir müssen weiter hart arbeiten, trainieren und auf dem Platz alles geben. Dann werden wir sicher nicht mehr sechs Monate warten müssen bis zum nächsten Heimsieg. Das muss unser Ziel sein.“ Wie Schmidt bereits auf der Pressekonferenz vor der Partie vorhergesagt hatte, war es am Ende die gute Balance zwischen den Mannschaftsteilen, die den „Wölfen“ den Sieg brachte. „Wir haben das Spiel vorne gewonnen und hinten abgesichert“, konstatierte der 50-Jährige.

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Der Anschlusstreffer der Freiburger in der 68. Spielminute hätte ein Wendepunkt in der Partie sein können. Deshalb sprach Schmidt ein Kompliment aus für die Reaktion seiner Spieler. Ein Sonderlob erhielten die drei offensiven Mittelfeldakteure Yunus Malli, Daniel Didavi und Yannick Gerhardt. „In die zweite Halbzeit kamen wir eigentlich gut rein, nach dem Gegentor hätte es aber nochmal schwierig werden können“, sagte Schmidt und meinte weiter: „Da haben wir dann aber wieder von unserer Offensive gelebt, die heute das Prunkstück war: Yunus mit zwei Toren, Dida mit zwei Assists und dazu Yannick, der einmal getroffen und ein Tor vorbereitet hat.“

„Es war ein Spiel auf Augenhöhe“

Die Gäste aus Freiburg nahm der VfL-Übungsleiter als starken Gegner wahr: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, auch wenn das im Vorfeld nicht alle glauben wollten. Das sieht man auch an den bis zum Ende ausgeglichenen Torschüssen, Ballaktionen und Zweikämpfen.“ Für die Niedersachsen war es erst der zweite Saisonsieg, aber ein sehr wichtiger. Denn mit dem Erfolg konnte sich der VfL auf sechs Punkte von den Breisgauern und damit vom Relegationsplatz distanzieren. Und wenn der nächste Wolfsburger Saisonsieg keine weiteren zehn Partien auf sich warten lässt, dann geht der Blick in der Tabelle von Schmidt und seiner Truppe bald wieder nach oben.