Schöpf: „Spiele dort, wo der Trainer mich aufstellt“

Das Spiel in München verlief für Alessandro Schöpf in ungewohnten Bahnen. Bei der bitteren Niederlage gegen den Rekordmeister musste der 24-jährige Flügelspieler in der zweiten Halbzeit eine neue Position beackern.

Nachdem Schiedsrichter Tobias Stieler die zweite Halbzeit der Partie gegen den FC Bayern (1:2) angepfiffen hatte, ging es für Schöpf erstmal um Orientierung. Denn die Schalker lagen nicht nur trotz guter Leistung mit einem Tor zurück, der Mittelfeldspieler sah sich auch damit konfrontiert, die Position zu wechseln. „Der Trainer ist in München schon in der Halbzeit auf mich zugekommen und hat gesagt, dass er mich auf die Sechs schieben wird, wenn Max (Meyer; Anm. d. Red.) wegen der Verwarnung ausgewechselt werden muss“, verriet Schöpf laut Vereinshomepage.

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In der 59. Minute kam es dann auch wie angekündigt, Max Meyer verließ den Platz und Schöpf rutschte auf die ungewohnte Position. Doch für den Österreicher war das Gedankenspiel nicht gänzlich neu. „Es war kein Problem. Denn im Training haben wir das schon ab und zu probiert. Ich spiele dort, wo der Trainer mich aufstellt und ich der Mannschaft am besten helfen kann“, zeigte sich Schöpf motiviert. Da Meyer am kommenden Wochenende gegen die TSG 1899 Hoffenheim gesperrt fehlen wird, könnte Tedesco erneut auf diese Option zurückgreifen.

Harit kehrt ins Training zurück

Ebenfalls zu beklagen sind die Ausfälle von Yevhen Konoplyanka und Cedric Teuchert, die beide von einer Viruserkrankung außer Gefecht gesetzt werden. Wieder genesen ist dafür Amine Harit, der am Mittwochvormittag wieder das Training aufgenommen hat. Für das Heimspiel am Samstagabend dürfte der 20-jährige Franzose damit wieder zum Kader gehören.