Schröder kritisiert Erwartungshaltung bei Transfers

Aktuell sind es alles andere als rosige Zeiten in Mainz. Die Abstiegsränge sind in greifbarer Nähe und die Neuzugänge haben den Kader noch nicht weiter verstärkt. Rouven Schröder mahnt allerdings zur Rücksicht.

„Es ist doch so: Heutzutage muss ein Transfer scheinbar sofort funktionieren“, sagte der Verantwortliche im Interview mit dem Sportbuzzer. Der Winter verlief aus Mainzer Sicht weniger erfolgreich, weder Anthony Ujah noch Nigel de Jong sind bislang wirklich in Rheinhessen angekommen. Dass die Leistung eines Sportlers nicht konservierbar und in Koffern zu verpacken möglich ist, zeige beispielsweise auch die Leihe von Kenan Kodro, der aktuell für die Grasshoppers Zürich aufläuft.

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„Er muss sich an die Sprache und die deutsche Liga gewöhnen. Uns war von Anfang an bewusst, dass wir diesen Spieler erst entwickeln müssen – genau wie damals Jhon Córdoba, der auch seine Zeit gebraucht hat. Dass wir ihn verliehen haben, heißt nicht, dass wir mit ihm unzufrieden sind“, mahnte Schröder weiterhin. „Wir können nicht wie finanzkräftigere Vereine acht, neun Millionen Euro für einen fertigen Spieler ausgeben. Das würde unser Gehaltsgefüge sprengen. Den Spieler, bei dem wir schon vor der Verpflichtung definitiv wissen, dass er ein Volltreffer wird, den gibt es bei Mainz 05 nicht.“