Schröder stärkt Schwarz erneut den Rücken

Ein Erfolgserlebnis wird beim 1. FSV Mainz 05 derzeit dringend gesucht. Trotz des Abrutschens auf Rang 16 aber will Rouven Schröder nicht die Trainerfrage stellen. Lieber appelliert der Sportvorstand an den Zusammenhalt im Verein.

„Ich lasse keine Diskussionen zu. Sandro Schwarz ist unser Trainer aus vollster Überzeugung“, stellte Schröder gegenüber Amazon Music vor dem wichtigen Auswärtsspiel bei Hertha BSC noch einmal klar. Von den jüngsten vier Niederlagen in fünf Pflichtspielen und teils katastrophalen Auftritten will sich der 42-Jährige nicht von diesem Kurs abbringen lassen. „Emotional sehr tief“ sei Schwarz im Verein verwurzelt, erklärte Schröder weiter, „und so lange wir alle an einem Strang ziehen, ist der Trainerposten für mich auch kein Thema“. Mit einer ähnlichen Strategie schließlich hatten die 05er bereits im vergangenen Jahr unter Martin Schmidt die Klasse gehalten.

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Risse allerdings hatte es zuletzt im Verhältnis zwischen Mannschaft und Fans gegeben. Nachdem beim 2:4 gegen Hoffenheim Schmähgesänge von den Anhängern zu hören gewesen waren, appellierte das Team in einem offenen Brief an den Zusammenhalt im Klub. Der einfachste Weg, die Ruhe wiederherzustellen, wäre allerdings ein sportlicher Aufwärtstrend. Dieser soll möglichst am Freitag in Berlin eingeläutet werden: „Erfolgreicher Fußball ist der Nährboden für alles Weitere“, sagte Schröder. „Wir haben jetzt die Chance, aus so einer Situation etwas Neues entstehen zu lassen.“