Schwarz & Co. pusten erst mal kräftig durch

Es war ein großer Stein, der dem 1. FSV Mainz 05 am Freitagabend vom Herzen gefallen ist. Dank des 2:0-Sieges bei Hertha BSC haben die Rheinhessen wieder Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze. Entsprechend gelöst war anschließend die Stimmung.

„So ein Auftritt gibt uns ein gutes Gefühl“, sagte Sandro Schwarz nach Abpfiff. Der Mainz-Coach hofft nun, dass mit dem ersten Auswärtssieg der Saison die Wende zum Besseren eingeleitet ist. „Eine schwierige Phase“ habe das Team durchgemacht, erklärte Schwarz, diese sei nun hoffentlich aber überstanden. Besonders dürfte dem 39-Jährigen am Freitag das Abwehrverhalten gefallen haben. Während Robin Quaison vorne zweimal traf, hielt die Defensive dieses Mal Stand – das 2:0 war erst das dritte Zu-Null-Spiel der Saison.

- Anzeige -

Zwar stehen die Rheinhessen mit nun 23 Punkten nach wie vor auf dem Relegationsrang. Dank des Dreiers jedoch wahrte die Schwarz-Elf den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze. Ein mögliches Abrutschen im Laufe des Wochenendes auf Rang 17 wurde zudem verhindert. „Das tut einfach gut“, pustete daher auch Rouven Schröder erst mal durch, das 2:0 sei ein „wichtiges Lebenszeichen“ gewesen. Mit seinem Treuebekenntnis zu Schwarz war der Sportvorstand schließlich in den vergangenen Tagen auch persönlich kein geringes Risiko gegangen. Dabei ist sich Schröder natürlich des Umstandes bewusst, dass mit diesem einen Dreier der Klassenerhalt noch lange nicht perfekt ist. Daher fordert er: „Gegen Wolfsburg legen wir am besten gleich nach.“