Schwarz urteilt: „Das gehört zur Entwicklung dazu“

Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images

Durch die Länderspielpause erhalten die Bundesligisten dieser Tage eine erste Ruhepause. Beim 1. FSV Mainz 05 herrscht Zuversicht nach vier Punkten aus den ersten beiden Spielen. Thema waren am Dienstag vor allem diverse Personalien.

Seine Mannschaft sieht Mainz-Trainer Sandro Schwarz mitten in einem Prozess. „In der ersten Halbzeit hatten wir zu viel Ruhe und in der zweiten Hälfte zu wenig“, kam der 39-Jährige am Dienstag noch mal auf das jüngste 1:1 in Nürnberg zu sprechen. Nach dem Führungstreffer Jean-Philippe Matetas habe seinem Team der „Punch“ gefehlt, um das zweite Tor nachzulegen. Dass sich dann Nervosität infolge des Ausgleichstreffers breitmachte, sei völlig normal. „Das gehört zur Entwicklung dazu“, zitiert die Vereinshomepage aus der Presserunde. „Du kannst Drucksituationen simulieren, aber es ist immer noch mal etwas anderes, wenn das Stadion voll ist, der Gegner mit Wucht kommt und es gut macht.“

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Ein Sonderlob vom Trainer erhielten Ridle Baku und Pierre Kunde, die in Abwesenheit von Jean-Philippe Gbamin zuletzt die Doppelsechs gebildet hatten. „Beide werden mit jeder Spielerfahrung besser“, urteilte Schwarz. Gbamin wiederum solle, ebenso wie Levin Öztunali, demnächst ins Training zurückkehren. Bei Gerrit Holtmann, der an Sehnenproblemen leidet, müssten die kommenden Untersuchungen zunächst Aufschluss über die Schwere der Verletzung bringen. Entwarnung gab es bei Florian Müller, der die anstehenden Spiele mit der U21 abgesagt hatte (Lattenkreuz berichtete). Dabei handele es sich um eine „Vorsichtsmaßnahme“, erklärte Schwarz: „Er hat die Problematik am Sprunggelenk schon länger, die Pause wird ihm guttun.“