Schwarz will Leverkusen nicht unterschätzen

Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Sieben Punkte aus drei Bundesliga-Spielen bedeuten für den 1. FSV Mainz 05 den sechsten Tabellenplatz. Am Sonntag (15.30 Uhr) treffen die Rheinhessen auf Bayer 04 Leverkusen, das noch keinen Zähler eingefahren hat.

Trainer Sandro Schwarz betonte am Freitag laut Vereinshomepage allerdings: „Wir werden sie natürlich nicht daran messen, sondern an ihrer Qualität. Wenn der Schiedsrichter anpfeift, interessiert es niemanden, was in den Spielen davor war.“ Es gehe „nur darum, die Leistung und die Form zu untermauern. Die Form haben wir, wir müssen sie aber auch vom Anpfiff an zeigen.“ Losgelöst von der derzeitigen Situation der Rheinländer sei Bayer „eine große Hausnummer“ für Mainz. „Da gilt es, die Grenzen nach oben zu schrauben, und zwar für jeden einzelnen Spieler“, betonte Schwarz.

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Um wie schon am vergangenen Spieltag gegen Augsburg (2:1) erfolgreich zu sein, will Coach Schwarz „dran bleiben an der Mentalität“ aus der Partie gegen die Fuggerstädter. „Wichtig wird eine sehr gute Verteidigungsleistung sein und darüber hinaus effektiv zu sein in unseren Angriffen, Tempo zu haben im Umschaltspiel, um Nadelstiche zu setzen, die den Gegner beeindrucken“, sagte der Übungsleiter und führte aus: „Nicht passiv werden, in die aktive Rolle kommen, in der Zweikampfquote bleiben, sauber Fußball spielen und uns ein gutes Gefühl holen mit jeder Balleroberung und jedem Angriff. Wir wollen dem Gegner immer zeigen, dass es schwer wird. Wenn wir selbst aktiv sind, haben wir für uns das beste Gefühl und große Möglichkeiten.“

Viele Optionen in der Offensive

Fehlen wird Niko Bungert, der nach seiner Verletzung aus dem Augsburg-Spiel passen muss. Karim Onisiwo und Robin Quaison haben in dieser Woche noch nicht trainiert und Emil Berggreen zog sich einen Muskelfaserriss zu. Schwarz kündigte an, rotieren zu wollen. „Wir werden nicht dreimal hintereinander mit derselben Aufstellung spielen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir bis zum nächsten Länderspielblock mit Leverkusen, Wolfsburg, Schalke und Hertha vier richtige Kaliber vor der Brust haben.“ Die Aufstellung für Sonntag sei „klar darauf ausgerichtet, dieses Spiel zu gewinnen“, sagte Schwarz. In der Offensive hat der Trainer mit Anthony Ujah, Levin Öztunali, Jonathan Burkardt, Issah Abass und Jean-Paul Boëtius mehrere Optionen.