Steinhaus rechtfertigt Wasserschlacht von Nürnberg

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Das Spiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und Bayer 04 Leverkusen (1:1) am Montagabend geriet zur Wasserschlacht. Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus hat sich nun für den Anpfiff der Partie gerechtfertigt.

„Auch wenn das Wetter sicher nicht zu besten Bedingungen beigetragen hat, war der Platz nach den Fußballregeln bespielbar“, sagte die 39-Jährige der Bild. Es habe „zu keiner Zeit eine Gesundheitsgefährdung für die Spieler“ vorgelegen, ergänzte Steinhaus. Die Leverkusener hatten sich nach dem Spiel über aus ihrer Sicht mindestens grenzwertige Bedingungen beschwert. „Ich hätte nicht angepfiffen“, sagte Geschäftsführer Rudi Völler. Besonders in der zweiten Halbzeit, als sich bei phasenweise wolkenbruchartigem Dauerregen immer mehr Pfützen auf der fränkischen Seenplatte bildeten, habe das „mit Fußball nichts zu tun gehabt“.

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Bayer-Trainer Heiko Herrlich empfand die Verhältnisse als „eigentlich irregulär“. Die Nürnberger hingegen sahen sich aufgrund des tiefen Geläufs sogar bevorteilt. „Die Bedingungen haben uns sicher in die Karten gespielt. Man muss fairerweise sagen, dass wir es bei normalen Verhältnissen schwer gehabt hätten“, meinte Innenverteidiger Georg Margreitter.