Stindl: Niederlage gegen BVB „ein Schritt nach vorne“

Borussia Mönchengladbachs Kapitän Lars Stindl steht sinnbildlich für die aktuelle Torflaute der „Fohlenelf“. Seit 1165 Spielminuten wartet der 29-Jährige bereits auf einen Torerfolg.

„Natürlich kann ich die eine oder andere Situation besser abschließen. Aber das Gute ist, dass ich weiterhin in diese gefährlichen Situationen komme und an vielen Angriffen beteiligt bin. Ich persönlich reduziere mein Spiel sowieso nicht nur auf Tore und Torvorlagen“, erklärte Stindl auf der Vereinshomepage und fügte kämpferisch hinzu: „Es geht nicht um einzelne Personen. Es geht ums große Ganze, den Verein, die Mannschaft. In so einer schwierigen Situation versuchen wir alle, dagegen anzugehen.“ Bei der 0:1-Niederlage gegen Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende war der zehnfache Nationalspieler gleich mehrfach am überragenden BVB-Torwart Roman Bürki gescheitert.

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In fünf von sechs Rückrundenspielen mussten sich die „Fohlen“ geschlagen geben, in den vergangenen vier Begegnungen gelang nicht einmal ein Tor. Dennoch betonte Stindl, dass die Mannschaft nach den negativen Erlebnissen der vergangenen Wochen „einen Schritt in die richtige Richtung gemacht“ habe. In der Tat war Gladbach dem Gast aus Dortmumd deutlich überlegen, 28 Torschüsse reichten dennoch nicht aus, um Bürki zu überwinden. „Der Auftritt gegen den BVB gibt uns Mut für die nächsten Aufgaben“, bilanzierte der Gladbacher Kapitän. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) tritt die Borussia beim derzeit siebtplazierten Hannover 96 an. Dorte sollte die Torflaute dringend beendet werden, um den Kontakt zu den Europapokal-Rängen nicht weiter zu verlieren.