Stindl vor Rückkehr in den Gladbacher Kader

Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Kapitän Lars Stindl steht fünf Monate nach seiner schweren Kapsel- und Bandverletzung vor der Rückkehr in den Kader von Borussia Mönchengladbach. Der 30-Jährige könnte womöglich schon am kommenden Samstag im Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg (15.30 Uhr) zum Aufgebot gehören.

„Wir müssen noch abwarten, ob es schon reicht, aber er wird uns in absehbarer Zeit wieder zur Verfügung stehen“, sagte Trainer Dieter Hecking auf der Pressekonferenz am Freitag. Stindl sei „eine enorm starke Alternative für unsere Offensive und ein extrem wichtiger Spieler für uns“, meinte der 54-Jährige. „Das wird noch mal einen Schub geben. Ich hoffe, dass er schnell in die Verfassung kommt, uns auf dem Spielfeld zu helfen.“ Der elfmalige deutsche Nationalspieler und Confed Cup-Sieger Stindl hatte sich Ende April im Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 (1:1) eine schwere Kapsel- und Bandverletzung mit Beeinträchtigung der Syndesmose im linken Sprunggelenk zugezogen und damit auch die Weltmeisterschaft in Russland verpasst.

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Vor seinem Ex-Klub zeigte Hecking Respekt. „Der VfL Wolfsburg hat zwei schwierige Jahre hinter sich, hat daraus aber auch Stärke ziehen können. Die Mannschaft wirkt sehr stabil, ist sehr laufstark und arbeitet als Kollektiv sehr gut“, meinte der Übungsleiter, der mit den Niedersachsen 2015 DFB-Pokalsieger und Vizemeister geworden war. Eine gewisse Verbundenheit besteht noch immer. „Ich freue mich auf die Rückkehr nach Wolfsburg. Ich habe noch viele Kontakte zu meinem alten Verein“, sagte Hecking. Nichtsdestotrotz will er die positive Entwicklung der letzten Wochen auch in der Autostadt fortsetzen: „Es wird auch in Wolfsburg darauf ankommen, dass wir aus einer sehr guten Kompaktheit heraus spielen.“