Stöger froh über „den Faktor Glück“

Den nächsten Schritt in die richtige Richtung hat Peter Stöger beim 3:2 von Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt gesehen. Eine Menge Moral und dazu eine Portion Glück habe seine Mannschaft auf ihrer Seite gehabt.

„Wenn du in der 94. Minute das Siegtor machst, brauchst du den Faktor Glück“, machte BVB-Coach Stöger keinen Hehl daraus, am Sonntag einen glücklichen Dreier eingefahren zu haben. Erst in der Nachspielzeit hatte Michy Batshuayi schließlich den Sieg besorgt, nachdem Danny Blum nur wenige Minuten zuvor den Frankfurter Ausgleich besorgt hatte. „Wir sind noch nicht so stabil“, erklärte Stöger die Wankelmütigkeit seiner Elf, „haben ein paar Schlüsselspieler, die nach langen Verletzungspausen dieses Tempo noch nicht 90 Minuten lang gehen können.“ Wichtig sei es gewesen, dass sein Team zweimal nach Ausgleich zurückgekommen war: „Wir haben uns so gewehrt, wie wir das in den letzten Wochen nicht immer gemacht haben. Das war ein kleiner Schritt nach vorne“, sagte der 51-Jährige.

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Dank des Dreiers eroberte sich Dortmund den dritten Tabellenrang von Bayer Leverkusen zurück und baute zugleich den Vorsprung auf Rang fünf auf drei Zähler aus. Entscheidender Faktor dafür war Batshuayi, der vor dem Siegtor bereits das 2:1 nach Ausgleichstor von Luka Jović erzielt hatte. „Ich bin sehr erleichtert, weil ich in den letzten Spielen nicht getroffen habe“, sagte der Leihstürmer, der erst eine halbe Stunde vor Schluss eingewechselt worden war. „Bei meinem Tor zum 3:2 habe ich zunächst gedacht, ich bin abseits, war kurz irritiert, dann habe ich einfach geschossen, und er war drin.“