Stöger: „Wir müssen die Zweikämpfe annehmen“

Am Sonntag (18 Uhr) geht es zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt im direkten Duell um wichtige Punkte im Kampf um die Champions League-Plätze. Peter Stöger erwartet mehr kämpferischen Einsatz als zuletzt und sucht nach Erklärungen für die durchwachsenen Leistungen.

„So richtig gut habe ich nicht geschlafen“, erklärte der BVB-Trainer auf der Pressekonferenz am Freitag, einen Tag nach der 1:2-Heimniederlage gegen den FC Red Bull Salzburg. „Es war eine kurze Nacht, weil ich die Partie von gestern direkt aufgearbeitet habe.“ Lediglich die Leistung von Christian Pulisic war für den 51-Jährigen ein kleiner Lichtblick: „Christian war nach längerer Zeit mal wieder richtig griffig, das hat uns mit Blick auf die nächsten Wochen gut getan.“

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Die Borussia konnte in den letzten Wochen nicht überzeugen, dafür versuchte der Österreicher abermals eine Erklärung zu finden. „Wenn das Selbstvertrauen mal nicht so ganz da ist, ist es schwierig, das auf Knopfdruck zu verändern. Wir haben es noch nicht geschafft, dass alle, die wir auf den Platz schicken, über drei, vier Wochen konstant ihre Leistung bringen“, erklärte Stöger. Einen Blick in die Glaskugel vermied er: „Wir werden bis zum Sommer warten müssen, ob wir unsere Ziele erreichen.“

Kagawa fehlt noch bis zu drei Wochen

Mit der Eintracht aus Frankfurt kommt nun ein Gegner in den Signal-Iduna-Park, der dem BVB alles aberlangen wird. „Die Eintracht kommt viel über Engagement und Körperlichkeit und hat sich in eine richtig gute Phase hereingearbeitet“, analyiserte Dortmunds Coach den Tabellenvierten. „Unsere Stärke ist die spielerische Lösung, aber das wird nicht reichen. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen“, betonte Stöger.

Weiterhin verzichten muss Dortmund auf Shinji Kagawa (Sprunggelenksverletzung), der noch zwei bis drei Wochen ausfällt. Wieder mit an Bord ist dagegen Łukasz Piszczek, der gegen Salzburg eine Pause bekommen hatte. „Er war richtig lange raus und hat dann immer gespielt. Wir haben im letzten Spiel gemerkt, dass er am Anschlag ist“, erklärte Stöger.