Stoiber: „Hoeneß will 2019 noch mal antreten als Präsident“

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge bleiben dem FC Bayern München wohl noch längerfristig erhalten. Rummenigges Vertrag läuft 2019 aus. Es sollen aber zeitnah Gespräche über eine Vertragsverlängerung geführt werden. Die Amtszeit von Hoeneß als Präsident geht ebenfalls bis 2019. Derzeit wird schon intensiv über mögliche Nachfolger diskutiert.

An erster Stelle wird der Name des ehemaligen Torwarts Oliver Kahn genannt. Aber auch über den Gladbacher Sportchef Max Eberl oder Philipp Lahm, der bis 2024 designierter EM-OK-Chef ist, wird spekuliert. Die Frage sei, sagte Edmund Stoiber, Mitglied des Aufsichtsrates und Vorsitzender des Verwaltungsbeirats des FC Bayern, im Interview mit der Münchner Abendzeitung, „wer auch die betriebs- und volkswirtschaftlichen Voraussetzungen und die Führungsqualitäten dafür mitbringt. Wir haben ja große Ex-Spieler, die große Kommentatoren sind. Jeder kennt sie. Aber es ist ein Unterschied, ob du analysierst oder ob du eine Führungsposition in einem Top-Klub wie Bayern übernimmst.“

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Hoeneß habe laut Stoiber die „klare Vorstellung, dass er in der nächsten Amtsperiode seine Nachfolge regeln will. In den nächsten drei Jahren werden die Weichen für die Zukunft gestellt“, betonte der frühere bayerische Ministerpräsident. „Ich bin mir persönlich absolut sicher, dass beide über 2019 hinaus weitermachen. Kalle brauchen wir als Vorstandsvorsitzenden. Er macht das ausgezeichnet. Er hätte auch die Qualitäten, ein Dax-Unternehmen zu führen. Uli will Gott sei Dank nach eigenem Bekunden 2019 noch mal antreten als Präsident.“