Streich beeindruckt von Freiburger Moral

Der SC Freiburg holte bei der TSG 1899 Hoffenheim nach einem 0:1-Rückstand noch ein 1:1-Remis. Trainer Christian Streich lobte die Einstellung seiner Schützlinge, haderte aber auch mit der fehlenden Durchschlagskraft.

Der verwandelte Elfmeter von Nils Petersen sicherte den Breisgauern gegen die TSG immerhin einen Punkt. Mit dem Ergebnis konnte Streich gut leben. „Mit dem Punkt müssen wir zufrieden sein“, meint er und zeigte auf: „Wir haben von den letzten zwölf Spielen elf nicht verloren. Das ist Wahnsinn, wie die Mannschaft immer nach einem Rückstand zurückkommt.“ Gleichzeitig stellte er klar, dass mehr als das Unentschieden nicht gerecht gewesen wäre: „Natürlich hätte ich lieber drei, vier Torchancen mehr gehabt. Aber die Passqualität hat nicht gestimmt und wir waren nicht ballsicher genug.“

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Auch Christian Günter fand ein Haar in der Suppe, indem er die fehlende Gefahr in der Offensive monierte. „Ich glaube, gegen den Ball war es von uns wieder ein richtig gutes Spiel. Mit dem Ball müssen wir einfach weiter hart arbeiten, damit wir wieder die eine oder andere Lösung mehr finden, um mehr Chancen zu kreieren“, meinte der Linksverteidiger mit Blick auf die defensive Spielweise des Sportclubs.