Streich: „Die Jungs machen wirklich alles“

Der SC Freiburg konnte sich mit dem 1:0-Sieg über den SV Werder Bremen am Samstagnachmittag ordentlich Luft im Abstiegskampf verschaffen. Dementsprechend zufrieden zeigten sich die Breisgauer nach der Partie auch.

Fünf Punkte Vorsprung haben die Freiburger nun wieder vor dem Relegationsplatz. Den Vorsprung auf Bremen konnten sie damit ebenfalls auf fünf Punkte ausbauen. „Ich will nicht motzen, die Jungs machen wirklich alles. Manchmal geht dann auch nicht mehr. Bremen war letzte Woche extrem stark. Wir haben das Spiel zum Glück gewonnen“, freute sich Trainer Christian Streich über die drei Punkte. „Wir sind gut reingekommen. Wir haben sehr gut gearbeitet gegen den Ball. Das war bemerkenswert. Und wir haben schlau gegen Max Kruse gespielt.“

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Kruses Pendant aufseiten der Badener war Nils Petersen. Der 29-Jährige konnte in der Manier eines Mittelstürmers die Partie auch zugunsten seiner Mannschaft entscheiden. Der Ex-Bremer war dennoch zwiegespalten. „Ich bin an 32 Spieltagen Fan von Werder Bremen, aber für 90 Minuten vergisst man das. Dennoch werde ich noch in die Kabine schauen, auch wenn mich da wohl keiner sehen will“, meinte Petersen. „Ab nächster Woche drücke ich Werder wieder die Daumen.“ Der Vize-Olympiasieger hat die Grün-Weißen mit seinem Siegtreffer ein Stück tiefer in den Abstiegskampf geschossen. Seinem eigenen Verein verschaffte er ein Polster: „Der Druck war groß beim Blick auf die Tabelle. Deshalb fühlt es sich wahnsinnig gut an, auch wenn es ein dreckiger Sieg war.“