Streich: Rückenschmerzen und personelle Ausfälle

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Personalprobleme der anderen Art: Christian Streich konnte die Pressekonferenz vor dem ersten Heimspiel der neuen Saison gegen Pokalsieger Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr) aufgrund starker Rückenschmerzen nicht wahrnehmen. Er wurde vertreten von seinem Assistenten Lars Voßler, der gleichzeitig sein Debüt in der wöchentlichen Journalistenrunde feierte.

Es sei jedoch fest davon auszugehen, versicherte Voßler, dass Streich am Samstag beim Bundesliga-Start auf der Bank sitzt. „Frankfurt braucht nach einigen Abgängen wichtiger Spieler sicher noch Zeit, um sich zu finden“, sagte Freiburgs Co-Trainer mit Blick auf das Auftaktspiel. „Wir werden ihr jüngstes Negativerlebnis im Pokal sicher nicht überbewerten, denn wir wissen selbst, wie schwer es ist, in der ersten Runde zu bestehen, wenn man noch nicht den Spielrhythmus hat.“ Deshalb werde auch die Eintracht am Samstag auf Sieg spielen, um die Schmach von Ulm möglichst schnell vergessen zu machen.

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Dem Sportclub gelang im DFB-Pokal gegen Energie Cottbus erst im Elfmeterschießen der Einzug in die nächste Runde. Es sei eine schwierige Aufgabe gewesen, betonte Voßler, „aber wir haben sie trotzdem gut gelöst, die kämpferische Moral hat gestimmt, wir haben einen Rückstand gedreht, konnten über 120 Minuten gehen und das Elfmeterschießen gewinnen.“ Die Freude darüber und das Positive überwiege, „aber es gibt noch ein paar Dinge, die wir besser machen können.“ Janik Haberer, der sich im Training einen Teilriss des Innenbandes im linken Knie zuzog, wird auch zum Bundesliga-Start fehlen. In Cottbus spielte Jerôme Gondorf anstelle von Haberer. Amir Abrashi und Brandon Borello, die sich nach Kreuzbandrissen beide noch in der Reha-Phase befinden, stehen ebenso nicht zur Verfügung wie Caleb Stanko (Knieprobleme) und Yoric Ravet (Trainingsrückstand).