Stuttgart stand kurz vor Davies-Deal

Foto: Julio Cesar Aguilar/AFP/Getty Images

Der FC Bayern München sicherte sich Ende Juli die zukünftigen Dienste des jungen Kanadiers Alphonso Davies. Dabei stach der deutsche Rekordmeister einen weiteren Bundesligisten aus.

Der VfB Stuttgart soll sich laut Informationen der Stuttgarter Nachrichten frühzeitig um den 17-Jährigen bemüht haben. Die Schwaben lagen sogar lange Zeit sehr gut im Rennen um die Verpflichtung des Talents. VfB-Funktionäre waren nach Kanada gereist, um Davies einen Vertrag vorzusetzen. Weil sich aber der FC Bayern auf seiner Amerika-Tour einschaltete, kam der Deal mit dem VfB nicht zustande. Stattdessen wechselt Davies im kommenden Januar für zehn Millionen Euro plus möglicher Bonuszahlungen (laut Vereinsangaben ist ein Gesamtpaket von 18,8 Millionen Euro möglich) nach München.

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VfB-Sportvorstand Michael Reschke bestätigte diesen Ablauf gegenüber der Münchner Abendzeitung. „Herzlichen Glückwunsch, FC Bayern. Wir waren zur gleichen Zeit wie Bayern in Vancouver und haben versucht, den Jungen zu verpflichten. Da hatten die Bayern am Ende aber ein paar Pfeile mehr im Köcher“, meinte der 60-Jährige. Davies absolvierte in der laufenden MLS-Saison bereits 24 Spiele für die Vancouver Whitecaps. Dabei gelangen dem Flügelstürmer fünf Treffer und acht Vorlagen. In sechs Länderspielen für die kanadische Nationalmannschaft erzielte er drei Treffer.