Tedesco: „Die erste Halbzeit war gut, die zweite sehr schlecht“

Durch ein 1:0 gegen Hertha BSC steht der FC Schalke 04 seit Samstagnachmittag bei drei Siegen am Stück. Dennoch herrschten bei Trainer Domenico Tedesco nach Abpfiff gemischte Gefühle bezüglich der Leistung seiner Elf.

„Die erste Halbzeit war gut, die zweite sehr schlecht“, betonte der Deutsch-Italiener im Anschluss. Besonders wichtig sei Königsblau Cleverness im eigenen Spiel gewesen. „Das haben wir im ersten Durchgang geschafft. Wir haben der Mannschaft die Saisonstatistiken vermittelt. Immer wenn die Hertha weniger Ballbesitz hatte, hat sie nie verloren. Wir wussten, dass es eine Mannschaft ist, die enorm ekelig ist, wenn es ums Verteidigen und um Umschaltsituationen geht“, erklärte der Coach.

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Im zweiten Durchgang sei dann „viel zusammengekommen“. „Die Spitzen wirkten müde und haben dann wenig nach hinten gearbeitet. Wir haben außerdem keine zweiten Bälle mehr gewonnen. Die Kopfbälle, die Naldo für sich entscheiden konnte, sind nicht mehr bei uns, sondern meistens bei der Hertha gelandet“, führte Tedesco aus. Darüber wolle er mit seiner Mannschaft noch einmal reden. Am Ende sei S04 glücklich über den Sieg, „aber Hertha hätte definitiv etwas mitnehmen können“.

Caligiuri lobt Defensivarbeit in Abschnitt eins

Auch Daniel Caligiuri war mit der ersten Hälfte zufrieden: „Da haben wir ein gutes Spiel gemacht. Wir waren ruhig im Spielaufbau, haben kompakte Defensivarbeit geleistet und es insgesamt gut gemacht.“ Dann habe sich Schalke etwas zu weit zurückgezogen. Als möglichen Grund dafür nannte der Mann für die rechte Seite, dass Königsblau in der Vergangenheit oft ein spätes Gegentor bekommen habe. „Es war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung, dass wir den Sieg über die Zeit gebracht haben. Im Schlussspurt zählt jeder Punkt“, sagte er.