Tedesco erwartet Geduldsspiel gegen Berlin

Am Samstag (15.30 Uhr) trifft der FC Schalke 04 auf Hertha BSC. S04-Coach Domenico Tedesco gab vor der Partie einen Einblick in die Personallage und was er vom Gegner erwartet.

„Wir schätzen sie sehr stark ein“, antwortete Schalkes Trainer auf die entsprechende Frage auf der Pressekonferenz am Freitag und ließ die Erklärung dafür direkt folgen. Hertha habe gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte „mehr und besser gepunktet als wir“, betonte Tedesco. Seine Mannschaft müsse deshalb hochkonzentriert in die Partie gehen, hellwach und geduldig sein. „Das wird ein Geduldsspiel“, war sich der 32-Jährige sicher.

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Angesprochen auf die schleppend verlaufenden Vertragsverhandlungen mit Max Meyer, sagte der Deutsch-Italiener: „Uns tangieren die medialen Themen um Vertragsverlängerungen oder sonst was zu 0,0 Prozent. Wir haben nur die Hertha im Kopf und konzentrieren uns auf die Aufgaben auf dem Platz.“ Tedesco selbst habe mehrmals mit Meyer über das Thema gesprochen und der Spieler wisse, dass der Verein ihn wertschätze. Es sei alles dazu gesagt und nun lasse der Klub ihn in Ruhe, ergänzte er.

Goretzka fraglich, McKennie vor Rückkehr

Personell aus den Vollen schöpfen kann der Schalker Übungsleiter nicht. Auf jeden Fall fehlen werden Guido Burgstaller und Cedric Teuchert. Während Ersterer eine Gelbsperre absitzt, hat Teuchert mit leichten Knieproblemen zu kämpfen. Zudem muss Tedesco möglicherweise auf Leon Goretzka verzichten. Der Mittelfeldspieler laboriert an einer Fußverletzung. „Leon hat nach wie vor kleine Probleme. Die Schmerzen wurden während des Trainings größer“, erklärte der Trainer. „Da müssen wir schauen.“

Derweil steht Weston McKennie vor einer Rückkehr in den Kader der Schalker. Der Mittelfeldspieler sei „eine Option“, berichtete Tedesco. Der US-Amerikaner hatte in dieser Woche zum ersten Mal nach überstandenem Innenbandriss wieder voll mittrainiert. „Ich hatte ein gutes Gefühl und habe mit viel Selbstvertrauen trainiert“, sagte McKennie im Interview mit der vereinseigenen Medienabteilung. „Alles in allem bin ich sehr zufrieden und freue mich, bald wieder spielen zu können.“