Tedesco: „Sieg wäre zu viel des Guten gewesen“

Foto: Robert Michael/AFP/Getty Images

Mal wieder kein Tor, aber zumindest ein Punkt: Das 0:0 bei RB Leipzig wurde beim FC Schalke 04 als Erfolg gewertet. Als Mutmacher dienen der schlechtesten Offensive der Liga die erspielten Chancen.

Erst fünf Tore schoss Schalke in neun Spielen, nur der 1. FSV Mainz 05 weist ebenso wenige Treffer auf. Trotz dieser mageren Ausbeute hatte Domenico Tedesco seinem Team in Leipzig eine defensivere Marschroute verordnet. „Auch wenn es vielleicht sehr verlockend ist, in gewisse Zonen zu spielen, haben wir es vermieden. Denn wir wissen, dass RB gerade nach Umschaltbewegungen sehr gefährlich ist und immer wieder Überzahlsituationen schafft“, erklärte der Schalker Trainer nach Abpfiff. Das 0:0 wertete er daher als Erfolg, mit dem siebten Saisonpunkt verbesserte sich der Vizemeister immerhin auf Rang 15. „Unter dem Strich“ wären drei Punkte „des Guten zu viel“ gewesen, ergänzte Tedesco dann auch. Breel Embolo (29.) und Weston McKennie (51.) hatten schließlich die einzigen nennenswerten Chancen für die Gäste verbucht.

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Allein die Existenz von Torchancen wertete Benjamin Stambouli als Erfolg. „Es ist wichtig, dass wir unsere Möglichkeiten bekommen. Wäre das nicht so, würde ich mir Sorgen machen“, sagte der Franzose. Die Mannschaft befinde sich insgesamt „auf dem richtigen Weg“, erklärte Stambouli. „Wir werden schon bald wieder unsere Qualitäten vor dem gegnerischen Tor zeigen.“ Das muss Schalke bereits am Mittwoch (18.30 Uhr), wenn der nächste große Rückschlag vermieden werden soll. Dann geht es in der zweiten Runde des DFB-Pokals zum 1. FC Köln.