Tedesco: „Wissen jetzt, was wir können und was wir nicht können“

Foto: Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images

Der 1:2-Niederlage in Wolfsburg zum Saisonauftakt ließ der FC Schalke 04 am Sonntag auch im ersten Heimspiel der Spielzeit eine Pleite folgen: Gegen Hertha BSC verlor Königsblau mit 0:2.

Die Vorfreude und der Tatendrang seien „riesengroß“ gewesen, sagte Trainer Domenico Tedesco im Anschluss an die Partie. Umso größer war im Endeffekt die Enttäuschung. S04 fehlte es an vielem: Stabilität, Aufbauspiel, Torgefahr. „Die Niederlage ist vor allem durch eine sehr schlechte zweite Halbzeit zustande gekommen“, erklärte Tedesco, der betonte, dass es seine Mannschaft erst in der Schlussviertelstunde noch einmal geschafft habe, Druck auf das Tor der Berliner auszuüben.

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Mit der ersten Halbzeit war der Coach prinzipiell zufrieden. Da seine Elf keine Lösung in der Mitte gefunden habe, sei das Flügelspiel intensiviert worden. „Das ist uns gerade mit Yevhen Konoplyanka über links gut gelungen“, sagte Tedesco. Zu bemängeln hatte der Deutsch-Italiener jedoch die Zielstrebigkeit und die Passsicherheit der „Knappen“. Schalke wisse nun „auf jeden Fall, was wir können und was wir nicht können“. Für die kommenden Tage und Wochen schrieb Tedesco das Vertikalspiel auf den Trainingsplan. Gegen Berlin haperte es an dieser Stelle enorm. Sowohl Mark Uth als auch der später eingewechselte Guido Burgstaller bekamen kaum vernünftige Zuspiele von ihren Teamkollegen.

Rudy gibt sich optimistisch

Neuzugang Sebastian Rudy war ob der Tatsache, dass Königsblau das Spiel verlor und keine drei Punkte einfuhr, enttäuscht. Gleichzeitig allerdings gab sich der Mittelfeldspieler zuversichtlich, dass es in den nächsten Partien besser laufen wird. „Im Großen und Ganzen war es keine schlechte Partie von uns. Wir müssen ein, zwei Kleinigkeiten ändern und dann wird es in zwei Wochen ganz anders aussehen“, sagte er. In Gladbach (15. September, 18.30 Uhr) hat Schalke die Chance, die gelobte Besserung in die Tat umzusetzen.