Testspiel soll Mainzern die Torlaune zurückbringen

Foto: Jürgen Schwarz/Bongarts/Getty Images

Für den 1. FSV Mainz 05 läuft es in der aktuellen Spielzeit noch nicht rund. Seit vier Spieltagen erzielte die Mannschaft von Trainer Sandro Schwarz keinen Treffer mehr. Beim Testspiel in der Länderspielpause sollen die Spieler Erfolgserlebnisse im Torabschluss sammeln.

Am Freitagabend (18.30 Uhr) geht es für die Mainzer zu Hessenligist FC Eddersheim. Trainer Schwarz erwartet einen spielfreudigen Auftritt seiner Mannschaft: „Die Dinge, die da sind, weiter fortsetzen“, forderte er. „Es geht immer wieder darum, etwas zu kreieren, Tempo zu haben, ins letzte Drittel reinzukommen, mit guten Passwinkel die Anzahl der Großchancen wachsen zu lassen.“ Das Ziel ist dabei klar definiert: „Klar, das Ziel ist Tore zu erzielen“, wird Schwarz von der Vereinshomepage zitiert.

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„Es ist nicht so, dass wir nicht konzentriert sind vor dem Tor. Wir sind super konzentriert. Es fehlt auch einfach etwas Glück. Dafür müssen wir arbeiten, dass es zurückkommt“, sagte Angreifer Jean-Philippe Mateta zur aktuellen Torflaute seines Teams. Zudem kündigte der Franzose nach dem 0:0 bei Hertha BSC am vergangenen Spieltag an, dass er die Länderspielpause nutzen wolle, um an seinem Torabschluss zu arbeiten. Auf den Einsatz seines Stürmers im Testspiel muss Schwarz allerdings verzichten, nachdem der 21-Jährige kurzfristig für die Spiele der französischen U21 nachnominiert worden war.

„Wir werden 13 oder 14 Leute haben“

Aufgrund von Verletzungen und weiteren Berufungen in Nationalmannschaften steht dem Mainzer Coach gegen den Fünftligisten nur ein kleiner Kader zur Verfügung. „Wir werden 13 oder 14 Leute haben. Das reicht“, sagte er vor dem Testspiel. Freuen kann sich Schwarz über die Rückkehr einiger zuvor verletzter Profis, die im Testspiel viel Einsatzzeit bekommen sollen. Gleiches gilt für Neuzugang Philipp Mwene, der bisher auf drei Bundesliga-Einsätze bei den Mainzern kommt.

Über das jüngste Spiel gegen Berlin sagte der Verteidiger: „Wir haben es gegen die Hertha geschafft, im letzten Drittel gefährlicher zu sein als zuvor, haben deutlich mehr Torchancen herausgespielt, das ganze Spiel dominiert, hatten Ballbesitz, waren in den Zweikämpfen präsent. Wir haben, glaube ich, 80 Prozent der zweiten Bälle geholt, aber es ist deutlich zu wenig dabei rausgekommen.“ Der 24-Jährige erklärte zudem, dass es die Aufgabe der Mannschaft sei, im Spiel noch einige Prozent mehr zu geben, um nicht nur einen, sondern auch mal zwei oder drei Treffer zu erzielen.