„Unbekümmert, aber sicher“: Grindel begeistert von Jungspunden

Foto: Selim Sudheimer/Bongarts/Getty Images

Die „jungen Wilden“ in der Nationalmannschaft machen auch Reinhard Grindel richtig Spaß. Wichtiger als der Klassenerhalt in der Nations League seien das Auftreten und die Weiterentwicklung der Mannschaft, findet der DFB-Präsident.

„Ein bisschen erinnert mich das an die Confed Cup-Gruppe. Sie spielen unbekümmert, aber auch sicher nach hinten“, sagte Grindel nach dem 3:0 im Länderspiel am Donnerstag gegen Russland. Spieler wie Leroy Sané (22), Serge Gnabry (23) oder Kai Havertz (19) hätten gegen den WM-Viertelfinalisten gezeigt, dass sie auch schon in der bald anstehenden EM-Qualifikation eine wichtige Rolle übernehmen könnten, meinte Grindel: „Dieses Gesicht der neuen Mannschaft, die diese Qualifikation bestehen muss, entwickelt sich jetzt langsam. Gerade die erste Halbzeit stimmt einen zuversichtlich.“

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Ein Abstieg aus der A-Gruppe der Nations League, der am Freitag bei einem Sieg der Niederlande gegen Frankreich droht, sei zweitrangig, betonte Grindel. Wichtiger sei, dass das Team zum Gruppenabschluss gegen die Niederlande am Montag (20.45 Uhr) „wieder so ein gutes Gesicht zeigt“. Außerdem müsse man gegen den Erzrivalen noch Punkte sammeln, um bei der Gruppen-Auslosung für die EM-Qualifikation im Lostopf 1 zu bleiben.

Löw gibt Entwarnung bei Hector

Einen Schreckmoment gab es am Donnerstag bei einem Foul an Jonas Hector. Der Abwehrspieler musste vom Platz gebracht werden, gestützt von Betreuern. Nach Abpfiff aber gab Joachim Löw eine vorsichtige Entwarnung. „Es ist wohl nicht so schlimm, wie es zunächst aussah“, sagte der Bundestrainer. „Er hat eine Knöchelprellung, es ist nichts geschwollen.“ Eine Bänderverletzung werde nicht befürchtet, auch die Syndesmose sei nicht beschädigt worden.