Verletzungsseuche im Sturm: S04 muss umdenken

Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Der FC Schalke 04 hat in der laufenden Saison einige Baustellen zu bearbeiten. Neben der Abwehrschwäche zum Start und den Schwierigkeiten im Angriff, die sich schon über die komplette Spielzeit ziehen, kommen jetzt noch Verletzungssorgen hinzu.

Mark Uth, Breel Embolo und Cedric Teuchert heißen aktuell die drei Spieler, deren Ausfälle wohl am schwersten wiegen. Denn alle drei sind da beheimatet, wo der königsblaue Schuh aktuell am meisten drückt: im Angriff. Neuzugang Uth, der im Sommer von der TSG 1899 Hoffenheim kam und sich vor seiner Verletzung mit zwei Treffern ins Rampenlicht spielte, zog sich bei der 0:3-Niederlage bei Eintracht Frankfurt am letzten Bundesliga-Spieltag eine schwerwiegende Muskelverletzung zu. Ein Muskelfaserriss sowie eine Sehnenverletzung im linken hinteren Oberschenkel bedeuten für den Nationalspieler aller Voraussicht nach das Hinrunden-Aus.

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Und als wäre der Ausfall von Uth nicht schon genug, gab es die zweite Hiobsbotschaft gleich hinterher: Auch der Schweizer Embolo wird ausfallen. Er erlitt in Frankfurt einen Mittelfußbruch und wird daher drei bis sechs Wochen pausieren müssen. Auch Teuchert, der Probleme am Hüftbeuger hat, ist zum Zusehen verdammt. Etwas aufatmen darf Schalke allerdings: Guido Burgstaller, der die Reise zur österreichischen Nationalmannschaft aufgrund anhaltender Leistenbeschwerden absagen musste, konnte unter der Woche wieder trainieren.

Skrzybski könnte seine Chance erhalten

Alleine allerdings wird es der Österreicher nicht richten können. Das heißt: Trainer Domenico Tedesco muss umdenken. Eine Chance könnte Steven Skrzybski erhalten, der zuletzt im Testspiel bei Zenit St. Petersburg (1:2) an der Seite von Franco Di Santo auflief und den Treffer der „Knappen“ erzielte. Di Santo wird derweil wohl nur Außenseiterchancen haben, denn seine Zeit auf Schalke scheint gelaufen. Skrzybski hingegen, der im Sommer von Union Berlin kam, konnte schon in der Vorbereitung überzeugen. Zudem werden Amine Harit und Yevhen Konoplyanka noch mehr gefordert sein. Schalkes Problemberg wird immer größer, und die restliche Hinrunde könnte noch einige Nerven kosten.