Vertragspoker mit Hrádecký zieht sich weiter hin

Der Poker um eine Vertragsverlängerung mit Lukáš Hrádecký zieht sich bei Eintracht Frankfurt weiter hin. Sportdirektor Bruno Hübner erklärte nun, der Keeper habe selbst noch keine Entscheidung getroffen.

„Lukáš signalisiert deutlich und glaubwürdig, dass er noch keine Entscheidung getroffen hat“, sagte Hübner im Interview der Frankfurter Neuen Presse. Es sei keineswegs so, dass der Öffentlichkeit etwas vorgespielt werde. „Wir bleiben im Dialog und werden es weiter versuchen“, erklärte der 57-Jährige. Die Eintracht würde den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit dem 28-jährigen Finnen gerne verlängern, allerdings nicht um jeden Preis. „Es wird schwer“, sagte Hübner: „Es ist unsere Aufgabe, bis zu einem gewissen Zeitpunkt eine Entscheidung herbeizuführen.“

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Keinen Hehl machte Hübner daher daraus, dass die Frankfurter bereits parallel planen. „Es kann ja nicht sein, dass wir bis zum Schluss auf Lukáš warten und er dann Nein sagt und uns gehen die Optionen verloren“, stellte der Sportdirektor fest. Dabei habe der Verein bereits „andere Ideen im Kopf“, wie die Situation auf der Torwartposition gelöst werden könne, sollte sich Hrádecký verabschieden. Namen allerdings nannte Hübner nicht. Zuletzt war etwa Julian Pollersbeck gehandelt worden.

(pwi/sid)