VfB einig: Frühes Gegentor war der Knackpunkt

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Der VfB Stuttgart trennte sich am Sonntagabend mit 3:3 (1:1) vom SC Freiburg. Trotz des Spektakels war Trainer Tayfun Korkut mit dem Spielverlauf nicht zufrieden.

„Es war ein Spiel für das Publikum – für die Trainer war es eher nicht so, wie man es sich vorstellt“, sagte der Übungsleiter nach der Partie. Stuttgart habe „einen klaren Plan“ gehabt, das frühe Gegentor (1.) allerdings habe den Schwaben wehgetan. „Das hat man auch gespürt. Wir haben anschließend Glück, dass wir nicht das zweite Gegentor bekommen“, meinte der Coach. In der zweiten Hälfte habe sich Stuttgart dann stabilisiert und es geschafft, zu seinen Toren zu kommen. „Das war heute ein kleiner Schritt, damit können wir leben. Wir müssen schauen, dass wir den großen Schritt beim kommenden Heimspiel machen“, forderte Korkut.

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Auch Doppeltorschütze Mario Gómez sah das Problem am Sonntag in erster Linie im frühen Gegentor. Der VfB sei dadurch „komplett aus der Bahn geworfen“ worden. „Das gab gleich einen kleinen Knacks“, betonte der Stürmer. Stuttgart habe im Anschluss aber „Herz bewiesen“, sei „als gute Truppe aufgetreten“ und habe „das gezeigt, was uns letzte Saison so stark gemacht hat“. Das Unentschieden allerdings fühle sich „wie zwei verlorene Punkte“ an, da der VfB nach dem dritten Tor „drauf und dran“ gewesen sei, das vierte Tor zu machen, sagte Gómez.