VfB-Präsident Dietrich stützt Reschke

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Präsident Wolfgang Dietrich vom kriselnden Bundesligisten VfB Stuttgart hat dem in die Kritik geratenen Sportvorstand Michael Reschke den Rücken gestärkt. Dietrich wies darüber hinaus den Vorwurf zurück, der VfB habe sich seinem leitenden Angestellten ausgeliefert.

„Ich wüsste nicht, was an dieser Kaderplanung zu bemängeln wäre“, sagte Dietrich bei Sport1 über Reschkes Rolle. „Wir hatten bei allen Entscheidungen Einstimmigkeit in allen Gremien. Keine einzige Entscheidung war ein Alleingang unseres Sportvorstandes. Wir haben sehr viel Fußballkompetenz neben Michael Reschke.“ Reschke selbst sagte bei Sky: „Mein persönliches Schicksal ist vollkommen uninteressant. Es geht um den VfB Stuttgart.“ Er sei „nach wie vor von diesem Kader überzeugt. Nachjustierungen liegen in der Natur der Sache, aber wir sind weit davon entfernt, den Kader derart infrage zu stellen, wie es der Tabellenplatz aussagt.“

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Der VfB liegt mit nur fünf Punkten aus neun Spielen gleichauf mit Fortuna Düsseldorf am Tabellenende. Trainer Markus Weinzierl, der für den entlassenen Tayfun Korkut übernommen hatte, verlor seine ersten Spiele gegen Borussia Dortmund und die TSG 1899 Hoffenheim jeweils mit 0:4. „Wir wussten, wie schwer die Saison wird“, sagte Dietrich zum Vorwurf, Stuttgart habe die eigene Mannschaft nach der starken Rückrunde in der vergangenen Saison überschätzt. Der VfB sei „nach wie vor der Überzeugung“, seine Ziele mit der aktuellen Mannschaft erreichen zu können.