Watzke sieht „kein Limit“ bei Transfers

Foto: Ronny Hartmann/Bongarts/Getty Images

Hans-Joachim Watzke sieht bei Borussia Dortmund bei Transfers keine finanziellen Grenzen. Wichtiger als große Investitionen aber sei die Nachwuchsarbeit und das Einbinden von Talenten.

„Wenn wir 100 Millionen Euro einnehmen, können wir auch sehr, sehr viel Geld ausgeben. Was das angeht, setzen wir uns kein Limit“, sagte Watzke der Bild. Die absolute Zahl sei für ihn „nicht entscheidend“, ergänzte der BVB-Geschäftsführer. „Wichtig ist, dass sich Einnahmen und Ausgaben über einen langen Zeitraum in etwa die Waage halten. Wir wollen definitiv schuldenfrei bleiben.“ Bisheriger Rekordtransfer des BVB ist André Schürrle, der 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg kam. Für Rekordabgang Ousmane Dembélé hatte die Borussia 2017 vom FC Barcelona 105 Millionen Euro kassiert.

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Bis zum Jahr 2025 strebe der BVB laut Watzke einen Umsatz von 500 Millionen Euro an – „ohne Transfererlöse“, sagte er bei der Aktionärsversammlung am Montag, bei der neben Trainer Lucien Favre auch Kapitän Marco Reus, Łukasz Piszczek und Marcel Schmelzer anwesend waren. Die Westfalen hatten für das Geschäftsjahr 2017/18 bereits eine Rekordbilanz mit 536 Millionen Euro Umsatz und einem operativen Gewinn von 28,5 Millionen Euro vorgelegt. Watzke wünscht sich allerdings einen anderen Weg als den mit Millionen-Investitionen. „Sechs Spieler unseres aktuellen Kaders stammen aus der Jugend von Borussia Dortmund. Daran müssen wir weiterarbeiten“, sagte der 59-Jährige. „Es wäre schön, wenn wir in nächster Zeit wieder mal einen Dortmunder Jungen aus der Jugend hervorbringen, der dann bei uns anschließend eine große Karriere startet – so wie Marco Reus oder Mario Götze.“