Wegen drohender Fan-Kollision: Heldt verärgert über Spielansetzung

Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Sportdirektor Horst Heldt von Hannover 96 hat mit Unverständnis auf die Spielansetzungen der DFL und des DFB für den 22. September reagiert. Hintergrund ist die drohende Kollision der 96-Fans mit den rivalisierenden Anhängern des Drittligisten Eintracht Braunschweig.

An besagtem Tag spielt Hannover beim 1. FC Nürnberg und Lokalrivale Eintracht Braunschweig tritt bei den Würzburger Kickers an. Aufgrund einer ähnlichen Reiseroute könnten die verfeindeten Fanlager aufeinandertreffen. „Mit so einer Spielansetzung ein zusätzliches Risiko einzugehen – das verstehe ich nicht“, sagte Heldt dem Sportbuzzer. „Es wirkt so, das sage ich aber bewusst mit einem Fragezeichen, als ob sich die DFL und der DFB nicht abgesprochen hätten.“

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Das Drittliga-Spiel beginnt um 14 Uhr, 90 Minuten später ist der Anstoß in der Bundesliga-Partie. In der Vergangenheit hatte es zwischen den Fans beider Klubs immer wieder Krawalle gegeben. Das letzte direkte Aufeinandertreffen zwischen 96 und der Eintracht gab es im April 2017 in der 2. Bundesliga, die „Roten“ gewannen damals mit 1:0.