Weidenfeller: „Götze wird es schaffen“

Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images

Mario Götze findet aktuell keinen Platz in der Mannschaft des neuen BVB-Trainers Lucien Favre. Sein früherer Weggefährte Roman Weidenfeller glaubt an den WM-Helden von 2014, rät ihm aber, im Winter kritisch Bilanz zu ziehen.

In den ersten drei Ligaspielen unter Favre saß Götze jeweils 90 Minuten auf der Bank, im zentralen Mittelfeld setzt der Schweizer auf andere Kräfte wie die Neuzugänge Axel Witsel und Thomas Delaney. Für den Edeltechniker, der sich nach zuletzt schwierigen Jahren endgültig durchsetzen wollte in Dortmund, eine echte Geduldsprobe. „Es ist für ihn keine angenehme Situation“, sagte Weidenfeller bei RTL Nitro und fügte an: „Er hat sich erhofft, dieses Jahr durchzustarten und zu spielen, aber im Moment ist es eine Systemfrage von Trainer Favre, der in dem System keinen Platz für Mario sieht. Das ist unheimlich schwierig für ihn, das zu akzeptieren.“

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Für den früheren BVB-Keeper liegt es aber an Götze selbst, sich Favre zu präsentieren. „Er kann sich durch Trainingsleistungen wieder in die Mannschaft reinspielen, und das wird er letzten Endes auch schaffen“, betonte er. Ändert sich die Situation für den 26-jährigen Mittelfeldakteur jedoch nicht, empfiehlt Weidenfeller einen Tapetenwechsel: „Sollte er bis Weihnachten kein einziges Spiel gemacht haben, sollte er überlegen, ob es Sinn macht, weiter für Borussia zu spielen.“ Götzes Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2020.