Weinzierl ist „zuversichtlicher geworden“

Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Markus Weinzierl hat im Abstiegskampf mit dem VfB Stuttgart nach dem jüngsten Erfolg an Optimismus gewonnen. Das 1:0 gegen Augsburg gebe Rückenwind für die anstehenden Aufgaben.

Er sei „zuversichtlicher geworden“, sagte Weinzierl vor dem Spiel am Sonntagabend bei Borussia Mönchengladbach. „Du musst gegen die direkten Konkurrenten punkten. Wir haben gegen Nürnberg und Augsburg jetzt gewonnen, dann hast du auch die Zuversicht, dass du deine Ziele erreichen kannst.“ Der 1:0-Erfolg gegen den FCA am vergangenen Samstag sei „für jeden unheimlich wichtig gewesen. Damit lässt sich leichter leben und arbeiten“, ergänzte der 43-Jährige.

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In Gladbach gelte es für den VfB nun „zu zeigen, dass wir mehr Qualität haben als es der Tabellenstand aussagt. Gladbach ist der Favorit. Sie haben alle Heimspiele gewonnen, offensiv super Einzelspieler und sehr viel Potenzial. Sie sind schwer zu greifen. Aber wir wollen in der Außenseiterrolle überraschen“, sagte Weinzierl, der weiterhin auf die verletzten Holger Badstuber, Pablo Maffeo und Borna Sosa verzichten muss. Santiago Ascacíbar fehlt gelbgesperrt, für ihn ist Gonzalo Castro eine Alternative.

Fragezeichen hinter Didavi und Donis

Offen ist der Einsatz von Daniel Didavi, den seit Wochen Achillessehnenprobleme plagen. Ob der Spielmacher in Gladbach im Kader sei, will Weinzierl „kurzfristig entscheiden“. Didavi sei „auf dem Weg der Besserung, er absolviert Teile des Mannschaftstraining, aber der Trainingsrückstand ist immer noch da“.

Auch Anastasios Donis, der gegen Augsburg nach wochenlanger Pause sein Comeback gefeiert und den entscheidenden Treffer erzielt hatte, sei „noch lange nicht bei 100 Prozent“. Deshalb ließ Weinzierl offen, ob der Grieche erneut in der Startelf steht.