Weinzierl: „Können uns nicht von unten raus kombinieren“

Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Nach zwei Niederlagen aus seinen ersten beiden Spielen als Trainer des VfB Stuttgart will Markus Weinzierl nun erst einmal die Defensive stärken. Dass er einen ähnlich schwierigen Start bereits bei Schalke und Augsburg erlebt hatte, sei in der aktuellen Situation nicht von Belang.

Er habe zwar schon „viele solcher Phasen positiv durchlebt“, sagte Weinzierl im Interview von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten. Das allerdings bedeute überhaupt nichts für die aktuelle Situation: „Das sind Statistiken, die man drehen und wenden kann. Das ist für mich vergessen und vorbei“, erklärte der 43-Jährige. „Es ist der VfB Stuttgart, der mich interessiert. Den Start müssen wir jetzt in den nächsten Wochen korrigieren.“ Bei Schalke hatte Weinzierl zu Beginn seiner Amtszeit 2016 fünf Niederlagen kassiert, mit Augsburg hatte er 2012 nur neun Punkte nach der Winterpause auf dem Konto. Entsprechend ergänzte Weinzierl auch nun: „Es wird nicht an Weihnachten abgerechnet, sondern im Mai.“

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Mit nur fünf Punkten steht Stuttgart derzeit am Tabellenende, unter Weinzierl setzte es zuletzt jeweils eine 0:4-Niederlage gegen Dortmund und Hoffenheim. „Es ist ein schwieriger Ist-Zustand“, sagte der Nachfolger von Tayfun Korkut daher. Seine Mannschaft brauche nun positive Erlebnisse, welche sie sich mit den Grundtugenden verschaffen solle: „Zusammenhalt“, „Zweikampfstärke“, „Laufstärke“, „Mentalität“ seien die Schlüsselbegriffe, ergänzte Weinzierl vor dem Duell mit Eintracht Frankfurt am Freitagabend (20.30 Uhr). „Wir können uns sicher nicht von unten raus kombinieren, sondern müssen uns raus arbeiten – das ist der Ansatzpunkt.“