Weltmeisterliches Duo auf dem Weg zur Top-Form

Borussia Dortmund hat mit Mario Götze und André Schürrle zwei Weltmeister von 2014 in den eigenen Reihen. Lange Zeit waren beide Problemfälle. In den letzten Wochen allerdings geht es für das Duo wieder bergauf.

Verletzungen, Konkurrenz und Formtiefs sorgten sowohl bei Götze als auch bei Schürrle dafür, dass die Ansprüche und die gezeigten Leistungen auf keinen gemeinsamen Nenner kamen. Ersterer hatte seit seiner Rückkehr vom FC Bayern München im Juli 2016 keinen leichten Stand bei den Fans, Schürrle trägt ein Preisschild von 30 Millionen Euro mit sich rum. Beide schienen lange Zeit von äußeren Umständen belastet und agierten unglücklich. Unter Trainer Peter Stöger allerdings kommen die Offensivspieler immer besser in Fahrt.

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Götze ist beim BVB groß geworden und spielte vor seinem Wechsel nach München auf seinem bis dato höchsten Niveau. Nach langer Leidenszeit ist er nun wieder auf dem Weg zurück zu eben jenen Darbietungen, die ihn unter anderem zum Siegtorschützen im WM-Finale gegen Argentinien machten. Der Februar verläuft für den Offensivspieler bisher positiv. Zwar verpasste er den 3:2-Erfolg in Köln noch aufgrund von Rückenproblemen, in der Folge spielte er dann allerdings groß auf: Beim 2:0-Sieg gegen den Hamburger SV erzielte er ein Tor. Als der BVB Atalanta Bergamo mit 3:2 besiegte, bereitete er zwei Treffer vor. Götze scheint die Leichtigkeit in seinem Spiel wiedergefunden zu haben und auch körperlich immer besser in Form zu kommen.

Duo ergänzt sich sehr gut mit Reus

Ähnliches gilt für Schürrle. Auch der Linksaußen vertraut wieder in sein Spiel. Das entscheidende Tor beim 3:2-Sieg in Köln wirkte wie eine Art Knotenlöser. Dieses eingeschlossen war der 27-Jährige in den letzten fünf Spielen an vier Toren beteiligt (zwei Treffer, zwei Assists). Stöger hat seinem Weltmeister-Duo die nötige Zeit geschenkt und wird dafür nun belohnt. Zusammen mit Rückkehrer Marco Reus hat der Österreicher ein variables Trio gefunden, das hinter Michy Batshuayi agiert und in seinem Spiel dabei sehr frei und agil ist. Auch abseits des Platztes pflegen die drei Angreifer ein gutes Verhältnis, das sich auf dem Grün widerspiegelt. So scheint es nur eine Frage der Zeit, ehe der BVB sein Offensivpotenzial wieder ausschöpft.