Witsel: „Habe nicht groß nachgedacht“

Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images

Zweites Tor im zweiten Pflichtspiel für Borussia Dortmund: Axel Witsel ist in kürzester Zeit angekommen beim BVB. Nach dem 4:1 gegen RB Leipzig sprach der Mittelfeldspieler von einem „richtig guten ersten Spiel“.

„Leipzig hatte schon mehr Pflichtspiele, und wir haben nicht so angefangen, wie wir das wollten“, sagte Witsel durchaus kritisch. Schon nach einer Minute schließlich hatte der BVB durch einen Treffer Jean-Kévin Augustins hinten gelegen. Nach und nach jedoch fand Dortmund am Sonntag immer besser in die Partie und durfte schließlich nach Toren von Mahmoud Dahoud (21.), Witsel (43.) und Marco Reus (90.+1) sowie einem Eigentor Marcel Sabitzers (40.) jubeln. Vor allem Witsel, den die Borussia im Sommer für 20 Millionen Euro aus China geholt hatte, sorgte dabei mit einem Seitfallzieher für eines der Highlights. „Bei meinem Tor habe ich nicht groß nachgedacht“, sagte der 29-Jährige, „der Ball war in der Luft, und ich habe den Fallrückzieher gestartet.“

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Trotz des deutlichen Sieges gegen einen der größten Konkurrenten um die Europapokal-Plätze wollte sich BVB-Trainer Lucien Favre nicht zu Überschwang hinreißen lassen. „Viel zu korrigieren“ gäbe es noch, sagte der Schweizer. „Ich will nicht sagen, dass wir Glück gehabt hätten, aber es ist gut gelaufen für uns.“ Über einen möglichen weiteren Zugang äußerte sich derweil Michael Zorc: „Wir haben ja noch fünf Tage, und es ist nicht komplett ausgeschlossen, dass wir noch etwas tun auf dem Transfermarkt“, sagte der Sportdirektor der Borussia. Voraussichtlich einen Stürmer dürfte Dortmund noch verpflichten, zuletzt verdichteten sich die Anzeichen auf eine Leihe von Barcelonas Paco Alcácer (Lattenkreuz berichtete). „Ein bisschen Geduld brauchen wir noch“, ergänzte Zorc, „und dann wissen wir, was passiert.“