Wolf: „Verbundenheit zum VfB ist weiter da“

Einigen Staub aufgewirbelt hatte die Trennung des VfB Stuttgart von Hannes Wolf. Rückblickend hält der Ex-Coach die Entscheidung noch immer für richtig, dem Verein fühle er sich weiterhin verbunden.

„Es geht nie um eine Person, zum Beispiel um den Trainer, sondern immer um den Klub als Ganzes. Ich wollte, dass wir gemeinsam die Situation analysieren. Offen und ehrlich“, erklärte Wolf im Kicker-Interview. Nach einem 0:2 gegen Schalke hatten sich Ende Januar die Wege von Verein und Trainer getrennt. Anschließend hatte es einige Verwirrung gegeben, ob Wolf die Klubführung um seinen Rücktritt ersucht oder diese ihn geschasst hatte. Es sei damals schlicht „um eine offene Einschätzung der Situation und eine Entscheidung über die weitere Vorgehensweise“ gegangen, erklärte der 36-Jährige nun.

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Das Verhältnis zu VfB-Präsident Wolfgang Dietrich und den weiteren Verantwortlichen sei nach wie vor intakt. „Ich habe insgesamt immer die Unterstützung gespürt. Vom Präsidenten sowieso und auch nach dem Sportvorstand-Wechsel von Jan Schindelmeiser, der maßgeblich dafür verantwortlich war, dass wir zum VfB gekommen sind, zu Michael Reschke“, stellte Wolf fest. „So, wie es abgelaufen ist, ist es eine saubere Sache.“ Deshalb verspüre er auch nach wie vor eine „Verbundenheit“ zum Verein: „Spätestens jetzt, nach vier Spielen und zehn Punkten unter Tayfun Korkut, ist doch alles top. Der VfB hat sich in eine gute Situation gebracht. Darüber freue ich mich.“