Wolfsburg beendet schwarze Serie gegen Düsseldorf

Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images

Der VfL Wolfsburg hat seine Talfahrt beendet und die Krise bei Tabellenschlusslicht Fortuna Düsseldorf weiter verschärft. Die Niedersachsen feierten nach zuvor sechs Spielen ohne Sieg einen verdienten 3:0 (1:0)-Erfolg bei den Rheinländern, die gegen ihren Angstgegner die fünfte Niederlage in Serie kassierten.

Für Fortuna-Coach Friedhelm Funkel wird es nach der vierten Heimniederlage in dieser Saison ungemütlich. Weitere Pleiten im DFB-Pokal am Dienstag bei Frankfurt-Bezwinger SSV Ulm und in der Liga bei Borussia Mönchengladbach am kommenden Sonntag könnten den 64-Jährigen den Job kosten. Nach dem 1:7-Debakel bei Eintracht Frankfurt hatte Funkel seine Startelf auf vier Positionen verändert. Für Marcin Kamiński, Kevin Stöger, Marvin Ducksch sowie den angeschlagenen Marcel Sobottka begannen Robin Bormuth, Niko Gießelmann, Dodi Lukebakio und Rouwen Hennings. Aufseiten der Wolfsburger nahm Coach Bruno Labbadia nach dem 1:3 zu Hause gegen den FC Bayern München zwei Veränderungen vor: Für Robin Knoche und Elvis Rexhbecaj begannen Marcel Tisserand und Daniel Ginczek.

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Im Gegensatz zu der bitteren Lehrstunde am Main zeigte sich die Fortuna zunächst stark verbessert und hielt gegen den Meister von 2009 lange mit. Die Hausherren offenbarten aber einmal mehr viele Unzulänglichkeiten in der Offensive. Vor 38.043 Zuschauern ließen Hennings (3.), Bormuth (20.) und der auffällige Lukebakio (29.) vor der Pause gute Chancen ungenutzt. Auf der anderen Seite prüfte Weghorst zunächst Fortuna-Torwart Michael Rensing (20.), in der 22. Minute touchierte der Ball dann nach einem guten Distanzschuss von Maximilian Arnold den Außenpfosten (22.). In dieser Situation hatten die Gastgeber das Glück auf ihrer Seite. Weghorst verwandelte in der 41. Minute einen umstrittenen Handelfmeter zur Führung (41.). Hennings hatte nach einem Freistoß des VfL durch William den Ball an den Ellbogen bekommen, was der Referee als Regelwidrigkeit wertete.

Brekalo und Ginczek machen alles klar

Nach dem Seitenwechsel setzte Düsseldorf in der nach wie vor kampfbetonten und hitzigen Begegnung alles auf eine Karte, wie schon vor der Pause fehlte es im gegnerischen Strafraum aber an Durchschlagskraft. Der VfL ließ sich durch die ungestümen Angriffe der Hausherren nicht aus der Ruhe bringen und war bei Kontern einige Male dem 2:0 näher als Fortuna dem Ausgleich. Weghorst, Arnold und Tisserand vergaben aber gute Möglichkeiten, ehe Josip Brekalo (73.) und Ginczek (80.) Fortuna den K.o. versetzten.