Wolfsburg feiert das Achtelfinale und die Fans

Foto: Thomas Starke/Bongarts/Getty Images

Der VfL Wolfsburg setzte sich am Dienstagabend im Niedersachsen-Derby mit 2:0 bei Hannover 96 durch und steht im Achtelfinale des DFB-Pokals. Trainer Bruno Labbadia und seine Spieler zeigten sich mit der Leistung größtenteils zufrieden, auch wenn die Entscheidung ein wenig früher hätte fallen können.

Nach guten ersten 45 Minuten und der 1:0-Führung zur Pause war im zweiten Durchgang noch mal Zittern angesagt für die „Wölfe“, ehe Wout Weghorst (90.+3) in der Nachspielzeit alles klar machte. Hannover kam nach dem Seitenwechsel auf und drängte auf den Ausgleich. „Aber das ist es, was uns in den letzten Wochen gefehlt hat: Dass wir auch mal über die Zweikämpfe ein Spiel entscheiden können“, meinte Yannick Gerhardt, fügte aber an: „Für das nächste Mal müssen wir vorne die Bälle besser festmachen und früher auf die Entscheidung gehen.“ VfL-Coach Labbadia lobte trotz weniger Ballbesitz auch die Leistung in der zweiten Hälfte. Seine Spieler hätten sich „sehr kompakt und als Mannschaft gut präsentiert“, sagte der 52-Jährige.

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Besonders die mitgereisten Fans hatten ihr Team stetig nach vorne gepeitscht und erhielten nach dem Abpfiff ein Sonderlob der Profis. „Es hat sich in der ersten Halbzeit wie ein Heimspiel angefühlt“, meinte Torhüter Koen Casteels. „Das war sehr geil anzusehen.“ Nach einer starken ersten Hälfte war es auch den Wolfsburger Anhängern zu verdanken, dass die Partie nach der Pause nicht mehr kippte. „Für solche Spiele macht man diesen Beruf“, meinte Gerhardt. Über allem stand aber das Weiterkommen ins Achtelfinale – und das ausgerechnet beim Rivalen in Hannover. „Auswärtssieg, Derbysieg – einfach geil“, resümierte Mittelfeldspieler Maximilian Arnold passend.