Wolfsburg sucht Schulterschluss mit den Fans

Foto: Selim Sudheimer/Bongarts/Getty Images

Nach zwei enttäuschenden Spielzeiten ist der Frust bei Teilen des Wolfsburger Anhangs gewaltig. Vor der kommenden Saison sucht die neue VfL-Troika, bestehend aus Trainer Bruno Labbadia, Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer, daher das Gespräch mit den Fans und will die Identifikation mit dem Team stärken.

Blutleere Auftritte, konstanter Misserfolg und verfehlte Transferpolitik: In den vergangenen beiden Jahren gab der VfL Wolfsburg in allen Bereichen ein schwaches Bild ab. Mehrfach machten die Fans in der Endphase der abgelaufenen Spielzeit ihrem Unmut Luft. Das neue Führungs-Trio Labbadia, Schmadtke und Schäfer plant nun den Neuanfang, am Donnerstag stellten sie sich im Fan-Gespräch den Fragen von rund 120 Anhängern. „Die Begegnungen, die ich bislang mit den VfL-Fans hatte, waren absolut positiv. Es war gut und wichtig, sich auszutauschen und kennenzulernen. Am Ende wollen wir schließlich alle das Gleiche: mit dem VfL Wolfsburg erfolgreich sein“, meinte Schmadtke.

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Besonders warmherzig empfangen wurde der neue Sportdirektor und „Wölfe“-Urgestein Schäfer. Der 34-Jährige will dafür Sorgen, dass die Entfremdung der Mannschaft von den Fans ein Ende nimmt. „Während der letzten zwei Saisonfinals habe ich aus der Ferne genauso mitgezittert wie alle Fans. Deshalb kann ich die Sorgen der Menschen absolut nachempfinden. Arbeit, Fußball, Leidenschaft – diesen Slogan müssen wir alle zusammentäglich mit Leben füllen. Deshalb ist es unverzichtbar, dass wir gemeinsam mit den Fans an einem Strang ziehen“, betonte er.