Wolfsburg und eine entscheidende Frage

Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Ausrutscher oder Trendwende – eine Frage, die während englischer Wochen schneller beantwortet wird als üblich. Bereits am Mittwoch (20.30 Uhr) kann der VfL Wolfsburg die überraschende 1:3-Niederlage gegen den SC Freiburg beim 1. FSV Mainz 05 ausradieren.

„Unser Spiel war ein bisschen lahm, wir sind zu spät richtig in Bewegung gekommen“, kritisierte Geschäftsführer Jörg Schmadtke. Und so wurde es nichts mit dem dritten Sieg in der vierten Partie und dem besten Bundesliga-Start der Vereinsgeschichte. „Möglichst schnell abhaken und die Dinge aus dem Spiel ziehen, die gut waren“, empfahl Trainer Bruno Labbadia seinen Profis. Dem VfL-Coach war nicht entgangen, „dass das Zwingende gefehlt hat“. Auch das Spielglück war nicht aufseiten der „Wölfe“. „Das 0:3 kurz nach der Pause war tödlich“, betonte Labbadia.

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„Wir haben nicht unbedingt an diesem Wochenende damit gerechnet, das Spiel zu verlieren. Aber es war ja relativ wahrscheinlich, dass das irgendwann passieren würde. Deshalb wird uns diese Niederlage nicht umwerfen“, sagte Schmadtke und fügte an: „Jeder hat gesehen, dass das Team alles unternommen hat, um das Spiel doch noch zu drehen. Ich selbst habe noch lange auf eine Wende gehofft. Daher kann die Mannschaft hoch erhobenen Hauptes in die Partie am Mittwoch bei Mainz 05 gehen.“ Koen Casteels meinte: „Wir sind sehr unzufrieden, dass wir verloren haben, aber das soll die letzten drei Spiele nicht wegwischen. Wir müssen genau den Weg weitergehen, beim nächsten Mal können wir es schon wieder besser machen.“