Wolfsburg will in Mainz zurück in die Spur

Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images

Der VfL Wolfsburg kassierte nach starkem Start zuletzt einen Dämpfer, der 1. FSV Mainz 05 musste am Wochenende ebenfalls die erste Saisonniederlage hinnehmen. Am Mittwoch (20.30 Uhr) treffen beide Teams aufeinander – mit dem Ziel, möglichst schnell die Kurskorrektur hinzubekommen.

Am Sonntag musste der FSV in Leverkusen (0:1) die erste Saisonniederlage einstecken, nachdem der Start mit sieben Punkten aus drei Spielen geglückt war. Nur drei Tage später haben die Rheinhessen vor eigenem Publikum die Chance, wieder zu punkten. Trainer Sandro Schwarz zeigte sich gerade mit der zweiten Halbzeit in Leverkusen zufrieden, forderte gegen die „Wölfe“ aber wieder mehr Zug zum Tor. „Wie gut wir sind, wenn wir unsere Linie durchziehen, haben wir schon oft genug unter Beweis gestellt. Wir befinden uns auch hier noch in einem Entwicklungsprozess, wollen aus Fehlern lernen und die Dinge Woche für Woche ein Stück weit besser machen“, meinte er. Nach wie vor fehlen werden dabei René Adler, Gerrit Holtmann, Emil Berggreen und Niko Bungert. Rotation während der englischen Woche ist nicht zwingend geplant, wie Schwarz mitteilte: „Wechsel sind definitiv möglich, wir werden hier aber in erster Linie anhand der Frische entscheiden.“

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Regelrecht berauscht waren die Wolfsburger in die neue Saison gestartet – und das obwohl das Selbstvertrauen nach zwei Katastrophen-Spielzeiten nicht gerade ausgeprägt war. Gegen den SC Freiburg (1:3) gab es am Samstag den ersten Dämpfer. Trainer Bruno Labbadia zog seine Lehren aus der Niederlage gegen gnadenlos effektive Breisgauer. „Am liebsten wollen wir immer zu null spielen. Mit unserer Spielweise wird es aber immer mal passieren, dass wir ein Gegentor bekommen, weil wir dementsprechend agieren“, erklärte er und meinte: „Entscheidend ist aber letztlich, dass wir vorne immer eins mehr machen, als wir kassieren.“ Personell kann Labbadia aus dem Vollen schöpfen, große Wechselspiele werden nicht erwartet. „Wir haben den Eindruck, dass sich die Mannschaft gut erholt hat“, sagte Labbadia.

1. FSV Mainz 05: Müller – Brosinski, Bell, Niakhaté, Aarón – Kunde – Gbamin, Baku – Onisiwo, Quaison – Mateta

VfL Wolfsburg: Casteels – William, Knoche, Brooks, Roussillon – Camacho – Arnold, Gerhardt – Brekalo, Mehmedi – Weghorst

Ein spannendes Aufeinandertreffen zweier ordentlich gestarteter Teams. Der Sieger der Partie würde seinen Auftakt veredeln, entsprechend hoch ist die Motivation auf beiden Seiten, drei Punkte zu holen. Die „Wölfe“ werden auch auswärts wieder mit offenem Visier agieren und so für eine unterhaltsame Partie sorgen.