Wolfsburg wollte Öztunali

Nach dem Trainerwechsel geht der Blick in Wolfsburg nach vorne. Doch der Kader scheint den aktuellen Aufgaben kaum gewachsen. Mit Levin Öztunali sollte deshalb eigentlich weitere Verstärkung her.

Durch die Verpflichtungen von Renato Steffen (FC Basel) und Admir Mehmedi (Bayer 04 Leverkusen) sowie der Rückholaktion von Leihspieler Josip Brekalo konnte der VfL Wolfsburg im Winter noch einmal ordentlich nachlegen. Ex-Trainer Martin Schmidt hatte sich mit Sportdirektor Olaf Rebbe darauf verständigt, Alternativen für den Flügel zu suchen und fand diese in besagtem Trio, wenn auch Mehmedi schlussendlich besser in die zentrale Rolle passt. Gleichzeitig streckte der VfL aber laut Kicker-Informationen seine Fühler auch nach dem Mainzer Öztunali aus.

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Für den 21-Jährigen liefen die letzten Wochen in Rheinhessen eher schleppend, auch aufgrund von Verletzungsproblemen kam der Offensivspieler kaum mehr zum Zug. Dabei hatte er bis zu Winterpause 16 Pflichtspiele absolviert und fünf Assists verzeichnen können. Auch für diese Qualitäten wollten die „Wölfe“ Öztunali nach Niedersachsen lotsen und dabei wohl Jakub Błaszczykowski oder Landry Dimata in den Deal einbinden. Der FSV war mit den Verhandlungen allerdings nicht zufrieden.