Zieler: „Eine Unachtsamkeit hat gereicht“

Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images

Nach dem Pokal-Aus in Rostock (0:2) hat der VfB Stuttgart am Sonntag auch das erste Bundesliga-Spiel in Mainz verloren (0:1). Sowohl Trainer Tayfun Korkut als auch die Spieler haderten mit dem Ergebnis.

Korkut und Kapitän Christian Gentner sahen beide die vergebenen Chancen in der ersten Halbzeit als ausschlaggebenden Faktor für die Niederlage beim FSV. „Wir wussten, dass uns hier viel Emotionalität und Wucht erwartet, haben in der ersten halben Stunde aber gut dagegengehalten, sodass wir die Mainzer weitgehend im Griff hatten“, analysierte der Chefcoach den Spielverlauf. „Die zweite Halbzeit ist dann dahingeplätschert, bis Mainz den einen Moment eiskalt genutzt hat. […] Wenn wir im ersten Durchgang etwa durch Christian Gentner oder Nicolás Gonzalez in Führung gehen, dann kann sich das Spiel in eine ganz andere Richtung entwickeln.“

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Auch Gentner betonte, man hätte zu Beginn „in Führung gehen können“, ehe man im zweiten Durchgang „außer Tritt geraten“ sei. Letztendlich hätten Kleinigkeiten entschieden, so die Einschätzung des 33-jährigen Mittelfeldspielers. Torwart Ron-Robert Zieler schilderte die Partie als „durchwachsenes Spiel von beiden Seiten und daher eigentlich ein typisches Unentschieden“. Folglich ärgerte sich der Torwart über das Ergebnis: „Eine Unachtsamkeit hat dann gereicht, sodass wir nicht mindestens den einen Punkt mitgenommen haben, der hier drin gewesen wäre.“

Der Blick geht in Richtung Bayern

Nach den zwei Niederlagen zum Auftakt droht den Stuttgartern ein echter Fehlstart, gastiert am kommenden Samstag doch der FC Bayern München in der Mercedes-Benz-Arena. Dennoch bewahrt man beim VfB zumindest in der Außendarstellung Ruhe. „Wenngleich wir nicht optimal in die Saison gestartet sind, blicken wir nun nach vorne. Jetzt geht der Fokus voll auf unser erstes Heimspiel“, erklärte Korkut. Auch Gentner kündigte an, man werde sich „akribisch“ auf das Südderby vorbereiten.