Zorc schert sich nicht um die Favoritenrolle

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Für Sportdirektor Michael Zorc von Tabellenführer Borussia Dortmund ist am Samstag (18.30 Uhr) im Topspiel der Bundesliga gegen den FC Bayern München die Favoritenrolle unerheblich. Der Verantwortliche will auf den eigenen Verein schauen.

„Es ist nicht wirklich wichtig, wer als Favorit ins Spiel geht. Natürlich haben wir die Situation der Bayern registriert – aber es ist eigentlich egal“, sagte der ehemalige BVB-Kapitän auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Trainer Lucien Favre hat schon ein Rezept, um gegen den FC Bayern erfolgreich zu bestehen: „Angreifen, pressen, sehr gut und intelligent verteidigen und intelligent angreifen.“ Die Erfolgsserie in der Bundesliga hat den Schwarz-Gelben Auftrieb gegeben, auch wenn es in der Champions League am vergangenen Dienstag bei Atlético Madrid (0:2) einen Rückschlag gegeben hat.

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„Wir haben guten Grund – und das ist auch nötig –, aufgrund der Leistungen der letzten Wochen selbstbewusst in das Spiel zu gehen“, meinte Zorc. Man genieße die Situation momentan, sagte der Dortmunder Sportdirektor, „wir spielen seit langer Zeit mal wieder als Tabellenführer gegen den FC Bayern – kaufen können wir uns dafür aber nichts“. Man freue sich auf das Duell, der Evergreen habe immer einen „besonderen Reiz, und es ist unser Ziel, es hier zu Hause zu gewinnen“. Man wisse aber auch über die Stärke der Bayern, „ich erwarte ein heißes Spiel“, betonte Zorc. Coach Favre gab zu bedenken: „Wir haben in den vergangenen drei, vier Monaten Fortschritte gemacht. Wir müssen aber taktisch noch viel lernen, gerade die jungen Spieler.“ Laut Zorc stimme die Balance innerhalb der Mannschaft zwischen erfahrenen und jungen Spielern. Das sei entscheidend.